Hans-Jürgen Buchner (HAINDLING)
(*1944)


 Porträtfoto von Hans-Jürgen Buchner mit dem Zitat: Das Image von HAINDLING, als ich damals die Band gegründet habe, hat Leute angesprochen, die für den Naturschutz waren. Und die gegen, sagen wir mal, gegen politische Empfindungen sind, denen solche Leute nicht passen. Und dieses Image hat HAINDLING heute noch.

„Weltweit eine Billion Dollar Rüstungsausgaben“, „Jeder wirft im Jahr eine halbe Tonne Müll weg“ „Papst twittert erstmals auf Latein“ – so lauten die Überschriften von Zeitungsartikeln, die vor uns ausgebreitet auf einer zum Arbeitstisch umfunktionierten Trommel im Ton-Studio von Hans-Jürgen Buchner liegen. Der weit über die Grenzen Bayerns hinaus bekannte Musiker hat sie gesammelt als Inspiration für seine Texte. Viele haben die Zerstörung der Natur durch den Menschen zum Thema. Was andere für die Industrialisierung seien, sei er eben für die Natur, erklärt uns der musikalische Autodidakt, der gleich zu Beginn des Gesprächs vorschlägt, sich auf das „Du“ als Anrede zu einigen. Schon sein erstes Lied hatte die Verschmutzung der Donau zum Thema. Seit 1975 ist Buchner Mitglied im Bund Naturschutz (BN), dessen Anliegen er immer musikalisch unterstützt hat – anfangs als Rebell, heute eher moderat auf die Überzeugungskraft seiner Lieder und persönliche Kontakte setzend. Sein ganzes Musikerleben lang hat der gelernte Keramiker für die Erhaltung einer frei fließenden Donau gekämpft. Der Bund Naturschutz, mit dessen langjährigem Vorsitzenden Hubert Weinzierl ihn eine besondere Freundschaft verbindet, zeichnete ihn für sein Engagement mit der Bayerischen Naturschutz-medaille und dem Grünen Zweig aus.



Dicht gedrängt umstehen Leute den am Flügel spielenden Pianisten. Durch Fensterflächen dringt helles Tageslicht.

Eng ging es zu beim Konzert im Deggendorfer „Ruderhaus“. Nicht im Bild, aber anwesend: Der damalige Ministerpräsident Horst Seehofer
(Foto: Georg Kestel, Bund Naturschutz in Bayern e.V., Kreisgruppe Deggendorf, 10.12.2012).



Dicht gedrängt umstehen Leute den am Flügel spielenden Pianisten. Durch Fensterflächen dringt helles Tageslicht.

Eines von 20 Exemplaren der „Haindlinger Schrift“ mit selbstentwickelten Hieroglyphen (Foto: Gerti Fluhr-Meyer, 24.01.2013).


Gesamter Beitrag in den Naturschutzgeschichte(n)

Das gesamte Interview finden Sie ab Seite 184:
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