Wolf-Dietrich Großer (*1927)


Portraitbild von Wolf-Dietrich Großer mit seinem Zitat: Naturschutz ist meiner Ansicht nach in allen politischen Parteien beheimatet und weltanschaulich – ich meine das nicht parteipolitisch ein liberales Thema

Ein „Riesenvieh“ sei der „Stein vom Geigelstein“, Wolf-Dietrich Großer geht extra in den Keller, um das Dokument einer erfolgreichen und für bayerische Verhältnis-se ungewöhnlichen politischen Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg zu holen. Zusammen mit Alois Glück (CSU) und Hans Kolo (SPD) erhielt der F.D.P.-Politiker 1981 den Stein als Auszeichnung dafür, dass die Umweltsprecher der drei Landtagsfraktionen durch überparteiliche Kooperation auf Landes- und Bundesebene den oberbayerischen Blumenberg vor einem Skizirkus bewahren konnten. Das hat den Weg für seine spätere Ausweisung als Naturschutzgebiet geebnet. Solche Allianzen für den Naturschutz waren im Baye-rischen Landtag eher selten und nur möglich, wenn die große Parteilinie nicht betroffen war, erzählt Wolf-Dietrich Großer.


Wolf-Dietrich Großer war von 1974 bis 1982 und von 1990 bis 1994 bayerischer Landtagsabgeordneter der F.D.P. und Umweltsprecher seiner Fraktion. Wolf-Dietrich Großer studierte in Weihenstephan Gartenbau und trat 1956 in die Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung ein, wo er von 1963 bis 1974 Vorstand der Schloß- und Gartenverwaltung in Schleißheim war. Von 1983 bis 1990 war er Beamter im bayerischen Umweltministerium.



Wolf-Dietrich Großer und Tobias Thalhammer, sein Nachfolger in der derzeitigen F.D.P.-Landtagsfraktion, bei einer Exkursion im sogenannten grünen Band bei Waidhaus an der tschechischen Grenze auf einem Schotterweg am Waldrand.

Wolf-Dietrich Großer mit Tobias Thalhammer, seinem Nachfolger in der derzeitigen F.D.P.-Landtagsfraktion, bei einer Exkursion an das „Grüne Band“ bei Waidhaus an der tschechischen Grenze (Foto: privat, 2010).


Gesamter Beitrag in den Naturschutzgeschichte(n)

Das gesamte Interview finden Sie ab Seite 12:
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