Wissen – Qualifizieren – Zertifizieren für Artenvielfalt

Artenkenntnisse sind das A und O für eine erfolgreiche Naturschutzarbeit und für den Erhalt der Artenvielfalt. Unter dem Motto „Wissen – Qualifizieren – Zertifizieren für Artenvielfalt“ gehen die in den verschiedenen Bundesländern tätigen Einrichtungen des Bundesweiten Arbeitskreises der staatlich getragenen Bildungsstätten im Natur- und Umweltschutz (BANU) die Herausforderung der Förderung von Artenkenntnis gemeinsam an.

Das Programm wurde 2019 mit einem dreistufigen Qualifizierungs- und Zertifizierungssystem mit den Niveaustufen Bronze, Silber und Gold ins Leben gerufen. Der BANU fungiert hierbei als Dachorganisation. Die Umsetzung der Ziele erfolgt in enger Abstimmung, die jeweilige Schwerpunktsetzung liegt jedoch in der Verantwortung der einzelnen Akademien. 2021 fanden die ersten Kurse statt.

Aktuell umfasst das Angebot die Organismengruppen Feldbotanik, Feldherpetologie, Feldornithologie, Tagfalter & Widderchen, sowie die Libellen. Die Aufnahme weiterer Artengruppen (Fledermäuse, Wildbienen und Moose) in das Programm ist zeitnah geplant.

Das BANU-Zertifikat Bronze weist Artenkenntnis im Einstiegsbereich nach. Für die Stufen Silber und Gold sind zunehmend Bestimmungskompetenz, sowie biologische und ökologische Kenntnisse erforderlich. Das setzt in der Regel eine mehrjährige Beschäftigung und Erfahrung mit der jeweiligen Tier- oder Pflanzengruppe voraus. Das BANU-Zertifikat Gold weist dann eine weitreichende Qualifikation für die berufliche Praxis nach.

In Bayern gibt es aktuell Angebote in der Feldbotanik, Feldornithologie, Feldherpetologie Amphibien & Reptilien und Tagfalter & Widderchen. Alle Informationen zum Kurs- und Prüfungsangebot an der ANL und den weiteren BANU-Akademien finden Sie im Veranstaltungskalender des BANU.

Informationen zu Prüfungsinhalten und -ablauf, Begleitmaterialien und exemplarische Prüfungsfragen finden Sie im Downloadbereich der BANU-Website.

Weitere Informationen finden Sie im Programmflyer des BANU.


Fernglasmotiv mit Auflistung der Zielgruppen: Multiplikatoren, Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im amtlichen und ahrenamtlichen Naturschutz, Planungsbüros




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