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In situ-Vermehrung von Arnica montana – Ergebnisse und Handlungsempfehlungen für die Artenschutz-Praxis

Titelbild der Online preview-Version des Artikels in ANLiegen Natur.

Titelbild des Artikels zu Arnica montana in ANLiegen Natur.

Thomas Blachnik und Regina Saller

https://doi.org/10.63653/ztzr3600

Das im „Bundesprogramm Biologische Vielfalt“ geförderte Arnika-Projekt des Landschaftspflegeverbandes Hof will den starken Rückgang der Arnika-Bestände im Bayerischen Vogtland und Fichtelgebirge stoppen. Neben einer optimierten Biotoppflege werden seit 2012 die Bestände an Wildstandorten vermehrt. Dazu werden im Projektgebiet gesammelte Arnika-Samen auf vorbereiteten Ansaatstellen ausgebracht und erprobt, was für eine erfolgreiche Ansaat notwendig ist. Als Ansaatbereiche dienten Mikrostandorte, Plaggeflächen, durch Striegeln aufgelockerte Borstgrasrasen, Fräsflächen und durch Biotoppflege entstandene Offenbodenbereiche. Eine Vermehrung von Arnica montana konnte erfolgreich eingeleitet werden.

Unter geeigneten Bedingungen keimen ausgebrachte Arnika-Samen in ausreichender Menge. Beim Ansaaterfolg besteht zwischen Spätsommeransaat (bis zum 6. September) und Frühjahrsansaat kein erkennbarer Unterschied, wenn das Saatgut unmittelbar nach der Fruchtreife beziehungsweise nach Einlagerung über den Winter ausgebracht wird. Limitierend für die Entwicklung und Etablierung von Jungpflanzen sind Konkurrenz durch Aufwuchs, Witterungseinflüsse (Trockenheit) und die Wasserversorgung der Standorte. Störungen durch Wildschweine, Schnecken, Tierkot, Laub oder Streu können Ansaaten zunichtemachen, treten aber nur punktuell auf.
Im Herbst 2014 wurden in 105 Ansaatstellen auf 19 Projektflächen zirka 12.000 Keimlinge und 16.900 ein- bis zweijährige Jungpflanzen erfasst. Besonders erfolgreich waren Ansaaten auf lichten, ganzjährig frischen bis feuchten und mäßig nährstoffreichen Standorten, wenn die Konkurrenz durch Aufwuchs gering blieb. Dazu gehören Plaggebereiche und durch Biotoppflege geschaffene Offenbodenstellen in mageren Wiesen und Borstgrasrasen. Erzeugte Mikrostellen erwiesen sich als ungeeignet. Günstige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Vermehrung werden durch Striegeln verfilzter, ungünstig gepflegter Borstgrasrasen erzielt (Aussaat auf Offenbodenlücken). Teilweise war hier zusätzlich „Pinzettenpflege“ nötig, um den Jungpflanzen während der Etablierung Raum zu geben. Bei Anlage vegetationsfreier Frässtreifen in Wiesen erwiesen sich eine hohe Konkurrenz aufwachsender Wiesenkräuter oder die Ausbreitung von Weichem Honiggras (Holcus mollis) als problematisch. Diese muss durch Entkrauten beseitigt werden.
 
Zum Volltext-Download:

ANLiegen Natur 37/1 (2015): 11 Seiten als Volltext herunterladen (pdf barrierefrei 1,0 MB).


Dieser Artikel wurde am Dienstag, 26. Mai 2015 um 12:14 veröffentlicht.
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