• Startseite
  • English
  • Sitemap
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Inhalt des Internetangebots in Gebärdensprache
  • Inhalt des Internetangebots in Leichter Sprache
  • Akademie
    • Kontakt
    • Anreise
    • Präsidium
    • Kooperationspartner
    • Stellenangebote/Praktikum
    • Bildungszentrum Kapuzinerhof
    • Öko-Station Straß
    • Geschichte der Akademie
  • Veranstaltungen
    • Aktuelle Veranstaltungen
    • Teilnahme-Information
    • Anreise
    • Rückblick auf Veranstaltungen
    • Vorträge und Kursunterlagen
  • Publikationen
    • Blog
    • Newsletter
    • ANLiegen Natur
    • Berichte ANL
    • Spezialbeiträge
    • Forschungsberichte
    • Landschaftspflegekonzept
    • weitere Publikationen
  • Fachinformation
    • Biologische Vielfalt
    • Handbuch Beweidung
    • Beweidungsprojekte
  • Forschung
    • Forschungsprojekte
    • Beweidung
    • Angebote für wissenschaftliche Arbeiten
  • Projekte
    • Tiere Live
    • Stadtökologie
    • Naturschutzgeschichte(n)
    • Comeniusprojekt
    • Beutegreifer
    • Abtsdorfer See
    • Moorerlebnis
  • Presse
    • Pressenewsletter
  • Förderverein
    • Struktur
    • Aktivitäten
    • Spenden
  • Sitemap
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutz
  • English Version
  • Inhalt des Internetangebots in Gebärdensprache
  • Inhalt des Internetangebots in Leichter Sprache
  • Startseite >> 
  • Publikationen

Einzelmeldung des Blogs Naturschutz Bayern

PfeileZurück zur Ansicht aller Beiträge


Die Libellen Europas – Alle Arten von den Azoren bis zum Ural im Porträt

Das Titelbild besteht aus drei Bildern von verschiedenen Libellen.

Titelbild des Buches „Die Libellen Europas“.

(Klaus Burbach) Das aktuelle Nachfolgewerk des schon als Meilenstein zu bezeichnenden „Taschenlexikon der Libellen“ 2014 (hierzu ZEHM 2014), ist nochmal eine deutliche Steigerung: Es ist vom Format her deutlich größer, der größere Schrifttyp macht das Buch leichter lesbar und auch gestalterisch zu einem Highlight. Die Artkapitel wurden um Verbreitungskarten erweitert. Einleitend wird auf 30 Seiten ein mit aussagekräftigen Fotos und hervorragenden Grafiken bebilderter Überblick zu Systematik, Körperbau, Lebensweise, Verhalten, Gefährdung und Schutz gegeben. Hinweise zur Kartierung, Fotografie und Bestimmung schließen an.

Kern des Buches sind die aktualisierten, bis zu acht Seiten umfassenden Texte zu den 141 europäischen Arten, inklusive der sechs zwischenzeitlich in Europa neu nachgewiesenen Arten. Neben der Erklärung des deutschen und wissenschaftlichen Namens, werden Kennzeichen, Verhalten und Lebensraumansprüche der Arten und ihrer Larven detailliert beschrieben. Hinzu kommen Angaben zur Einstufung in die verschiedenen Roten Listen, „Beobachtungstipps“ und wertvolle Literaturhinweise für vertiefende Studien.

Bemerkenswert ist eine Auswahl von 19 exotischen Arten beziehungsweise Gattungen, die überwiegend durch den internationalen Wasserpflanzen-Handel eingeschleppt wurden. Vor allem für Experten lohnt sich hier ein längerer Blick auf diese Neuankömmlinge.

Das einzige wofür ich mich persönlich nicht begeistern kann, ist das 25-seitige Kapitel über Epizoen, Parasiten und Parasitoide der Libellen, da fängt’s mich immer gleich zu jucken an…

Wenn man das Vorgängerwerk noch nicht hat, sollte man sich als Naturinteressierter dieses Buch unbedingt zulegen. Aufgrund der umfassenden Aktualisierung und der Verbreitungskarten ist es auch allen Besitzern der Erstfassung unbedingt zu empfehlen.

Hansruedi WILDERMUTH & Andreas MARTENS (2019): Die Libellen Europas – Alle Arten von den Azoren bis zum Ural im Porträt. – Gebunden, Quelle & Meyer Verlag, ISBN: 978-3-494-01690-0: 960 S., 39,95 Euro.

Literatur:

ZEHM, A. (2014): Taschenlexikon der Libellen Europas. – Anliegen Natur 36(1): 127; https://www.anl.bayern.de/publikationen/anliegen/rezensionen_weblog.htm#libellen.

Zitiervorschlag: Burbach, K. (2020): Die Libellen Europas – Alle Arten von den Azoren bis zum Ural im Porträt. – ANLiegen Natur 42/1; www.anl.bayern.de/publikationen/anliegen/meldungen/wordpress/libellen-europas/.


Dieser Artikel wurde am Dienstag, 16. Juli 2019 um 11:22 veröffentlicht.
5585 mal aufgerufen