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Buchrezension: Stadtwildpflanzen

Das Buch lehnt auf dem Boden an einer Steinmauer und ist umgeben von einer Regenrinne und verschiedenen Pflanzen, die in den Pflasterritzen wachsen.

Das Buch Stadtwildpflanzen in seinem „natürlichen Habitat“ (Foto: Stefanie Weigelmeier).

(Stefanie Weigelmeier) Städte beherbergen eine hohe Vielfalt an heimischen, kultivierten und verwilderten Pflanzenarten. Der Autor Jonas Frei war für sein Buch Stadtwildpflanzen hauptsächlich in Zürich und Basel, aber auch in vielen mitteleuropäischen Großstädten unterwegs und beleuchtet die Stadtpflanzen der verschiedensten Standorte: Pflasterfugen und Mauern, Bahndämme, Gleisanlagen, Baubrachen, verwilderte Beete und Randstreifen. Jeder Wuchsort hat seine Eigenheiten, teils für sehr spezialisierte Pflanzenarten.

Dieses Buch ist ein jahreszeitliches Nachschlagewerk und eine Bestimmungshilfe. Es werden nicht die besonders häufigen heimischen Arten beleuchtet, sondern die Besonderheiten des urbanen Lebensraumes, die teilweise in den gängigen Florenwerken Mitteleuropas noch nicht erwähnt sind. Die Pflanzenarten werden mit Fotos, Herbarbelegen und Zeichnungen portraitiert und textlich erläutert.

Das Buch folgt in 52 Kapiteln dem Verlauf der 52 Kalenderwochen und ist so ein guter Begleiter durch das Jahr. Die Einleitung bietet auf 60 Seiten einen wertvollen Einblick in die Stadtflora und eine historische Einordnung in die botanische Literatur und bildende Kunst.

Das Buch gefällt mir optisch wie haptisch. Die knapp 400 Fotografien und Illustrationen stammen von Autoren. Typografie und Layout bringen den Inhalt perfekt zur Geltung – das Buch ist für mich ein Gesamtkunstwerk, dem ich eine große Reichweite wünsche.

Jonas Frei (2022): Stadtwildpflanzen. – Gebunden, AT-Verlag, Aarau und München, ISBN: 978-3-03902-133-8: 352 Seiten, 391 farbige Abbildungen; 28 Euro.


Dieser Artikel wurde am Mittwoch, 23. März 2022 um 13:30 veröffentlicht.
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