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Einzelmeldung des Blogs Naturschutz Bayern

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Bye, bye Grasfrosch? Klimabedingte, dramatische Bestandsabnahme in Bayern

Titelbild des Artikels in ANLiegen Natur.

Grasfrosch im Laichgewässer (Foto: Udo Pankratius).

Andreas Zahn, Udo Pankratius, Bernhard Pellkofer und Bernhard Hoiß

https://doi.org/10.63653/omxt0279

Der Grasfrosch (Rana temporaria) war bisher in Bayern sehr häufig. Aktuell mehren sich. Meldungen auffälliger Bestandsabnahmen. Wir haben daher vorliegende und neu erhobene Daten zu Grasfroschvorkommen analysiert. Von drei Regionen liegen größere Datensätze vor: Aischgrund (Mittelfranken), Dingolfing-Landau (Niederbayern) und Mühldorf (Oberbayern). In diesen Regionen sind in den letzten 20 Jahren 100 %, 92 % beziehungsweise 91 % der Grasfroschbestände zurückgegangen oder erloschen, die Abnahme der Laichballenzahl betrug 100 %, 87 % beziehungsweise 78 %. Die Abnahme war am stärksten in der wärmsten und trockensten Region. Bestände in niederschlagsreichen Gebieten Bayerns scheinen hingegen stabil zu sein. Aufgrund unserer Auswertungen von Temperatur und Niederschlagsdaten sehen wir die Klimaänderung als wahrscheinliche Ursache für den Rückgang an und plädieren für eine systematische, bayernweite Erfassung der Situation des Grasfrosches sowie für Maßnahmen zur Bestandsstützung.

Summary
Bye, bye common frog? Climate-related, dramatic population decline in Bavaria

The common frog (Rana temporaria) has been very common in Bavaria to date but reports of declining populations are currently increasing. We have therefore analyzed existing and newly collected data on common frog occurrences. Larger data sets are available from three regions: Aischgrund (Middle Franconia), Dingolfing-Landau (Lower Bavaria) and Mühldorf (Upper Bavaria). In these regions, 100 %, 92 % and 91 % of the common frog populations have declined or become extinct in the last 20 years; the decrease in the number of spawn clumps has been 100 %, 87 % and 78 % respectively. The decrease has been most pronounced in the warmest and driest region. In contrast, stocks in areas of Bavaria with high levels of precipitation appear to be stable. Based on our evaluations of temperature and precipitation data, we see climate change as the likely cause of the decline and suggest a systematic, Bavaria-wide study on the situation of the common frog as well as measures to support the populations.

Zum Volltext-Download:
ANLiegen Natur 43/1 (2021): 10 Seiten als Volltext herunterladen (pdf barrierefrei 1 MB).


Dieser Artikel wurde am Dienstag, 11. Mai 2021 um 07:38 veröffentlicht.
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